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Pfeffer-Ernte in Netzarim.

Foto: AP/Adel Hana
Gaza-Stadt - Die Palästinenser im Gaza-Streifen haben am Sonntag die erste Ernte aus den Gewächshäusern exportiert, die von den jüdischen Siedlern zurückgelassen worden waren.

Vertreter der Palästinensischen Gesellschaft für Wirtschaftsentwicklung (PEDC), die die Gewächshäuser bewirtschaftet, sagten, 2,5 Tonnen Pfeffer seien zum Verkauf nach Israel gebracht worden. Mit der Lieferung verbinden viele Palästinenser die Hoffnung, dass der Abzug Israels aus dem Gaza-Streifen nun auch einen wirtschaftlichen Aufschwung in dem Gebiet einleitet.

"Ich bin sehr zufrieden. Die Lieferung verlief problemlos", sagte PEDC-Chef Basil Dashaber, "ich hoffe, das ist ein guter Start." Die Palästinenser hoffen, über Israel kommende Woche eine nächste Lieferung nach Europa schicken zu können. (APA/Reuters)