Das weltweite elektronische B2B-Geschäft (Business to Business) wird im Jahr 2004 die Marke von 7,29 Bill. US-Dollar (8,1 Bill. Euro/112 Bill. S) überschreiten. Der Anteil von Nordamerika wird 39 Prozent oder 2,84 Bill. USD, jener von Europa 32 Prozent oder 2,34 Bill. USD ausmachen. Auf die asiatisch-pazifische Region werden 14 Prozent entfallen. Im Jahr 1999 wurde das elektronische B2B-Geschäft noch deutlich von Nordamerika dominiert. Vom weltweiten Geschäft von 145 Mrd. USD entfielen 63 Prozent oder 91 Mrd. USD auf Nordamerika und 22 Prozent oder 31,8 Mrd. USD auf Europa. Auf die asiatisch-pazifische Region entfielen 9,2 Mrd. USD. Das geht aus einer aktuellen Studie der Gartner Gruppe wird hervor. Das größte regionale Wachstums sei in Europa zu finden. Bereits jetzt sehe man, wie sich einige der größten europäischen Unternehmen wie BMW, Philips, KLM, Swissair, British Telecom und Deutsche Telekom das elktronische B2B-Geschäft auf eine aggressive Art und Weise zu eigen machen würden, so die Gartner Gruppe. "Das ist einer der Bereiche, wo Europa sehr schnell an den US-Markt anschließen muss und alle Zeichen deuten darauf hin, dass dies innerhalb der nächsten vier Jahre geschehen wird", so Gartner-Analystin Petra Gartzen. Im Jahr 2004 werde der Markt ein viel globalerer sein, so die Gartner Gruppe. Die größten E-Commerce Unternehmen kämen derzeit alle aus den USA, würden aber einen bedeutenden Anteil im internationalen Geschäft lukrieren. Auf Grund der jüngsten Rezession der asiatisch-pazifischen Region sei diese Region in der Adaption des B2B-Marktplatzes langsamer gewesen, bewege sich aber sehr schnell zu dieser Geschäftsform.(APA)