Der Computerkonzern IBM will verstärkt auf Linux setzen. In einer Aussendung kündigte Big Blue den Beitritt von Novell und Red Hat zum so genannten "Strategic Alliance"-Programm an. Damit sind die beiden Firmen in der wichtigsten IBM-Partnerkategorie.

Aufbau eines IBM-Vertriebskanals

Mit dem Beitritt sichern sich die Linux-Ditributoren, dass ihre Produkte - Suse Linux Enterprise Server und Red Hat Enterprise Linux - weitere Verbreitung erfahren. So wird ein IBM-Vertriebskanal für Lizenzen und Subskriptionen aufgebaut werden. Einjahres- und Dreijahres-Abos von den Linux-Produkten der beiden Distributoren sollen dann zusammen mit IBM-Servern und im Rahmen von Support-Angeboten der IBM Global Services angeboten werden.

Neue Möglichkeiten

Der neue Partner-Status bietet Novell und Red Hat Zugang zu den IBM Innovationszentren in Ländern wie Brasilien, Indien, Russland und China. Gerade in diesen Ländern erwarten Analysten einen wachsenden Einsatz von Open Source-Produkten. Red Hat und Novell unterstutzen ihrerseits IBM beim J2EE-Server Geronimo und der Datenbank Derby, die beide von der Apache-Foundation bereitgestellt werden.(red)