Im Bieterwettbewerb um die Hamburger Werbeagentur Springer & Jacoby hat die Münchner Kommunikationsagentur Elephant Seven den Zuschlag bekommen.

Die Aufsichtsräte beider Unternehmen hätten exklusiven Übernahmegesprächen zugestimmt, teilte die börsennotierte Elephant Seven am Mittwoch in Unterhaching bei München mit. Das Unternehmen will sowohl den zum Verkauf stehenden 51-prozentigen Anteil der US-Werbefirma Interpublic an Springer & Jacoby kaufen als auch die restlichen 49 Prozent, die das Management und die Agentur-Gründer Konstantin Jacoby und Reinhard Springer halten.

Konkurrent Scholz & Friends hatte ebenfalls Gespräche mit Springer & Jacoby geführt, die Verhandlungen aber am Mittwoch abgebrochen. "Es gab zu wenig Gemeinsamkeiten", begründete Scholz & Friends-Vorstandschef Thomas Heilmann den Schritt im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. (APA/Reuters)