Bild nicht mehr verfügbar.

Foto: Archiv
Beim Internet-Auktionshaus Ebay mussten die Pläne für den Verkauf von Haustieren, die vergangenen Freitag bekannt gegeben wurden, wieder fallengelassen werden. Nachdem das Unternehmen im Internetforum seiner US-Seite verlautbart hatte, künftig den Verkauf von lebenden Tieren zu ermöglichen, brach unter den Ebay-Usern innerhalb kurzer Zeit heftiger Protest aus. Mehrere Tausend amerikanische Nutzer beschwerten sich über die Ankündigung, im Forum entwickelte sich massive Kritik von Tierfreunden.

Boykottdrohungen

Viele entrüstete Ebay-User warnten davor, dass ein derartiger Onlineservice zu unseriösem Handel mit Haustieren führen würde. Sie vertraten die Meinung, dass ein Haustierkauf auch heute persönlich erfolgen müsse. Manche Tierliebhaber drohten im Fall der Realisierung dieser Pläne auch mit Boykott. Letztlich musste das Internet-Auktionshaus klein beigeben und zog die Idee innerhalb kürzester Zeit wieder zurück. Als Alternative zum Haustier-Verkauf wird im Unternehmen nun über einen Service für entlaufene Tiere nachgedacht.

"Kein Handel mit Tieren"

Ebay-Deutschland spricht sich in einer knappen Stellungnahme eindeutig gegen den Plan der Haustier-Verkäufe aus. "Bei www.ebay.de ist der Handel mit Tieren verboten", heißt es auf Anfrage von pressetext. Dies sei auch klar in den Grundsätzen zum Handel bei Ebay nachzulesen.(pte)