Die österreichische Telekom-Regulierungsbehörde Telekom Control (TKC) hat in ihrer gestrigen Sitzung einstimmig über die Bedingungen, zu denen die Portabilität hinsichtlich Dienstenummern zwischen den Netzbetreibern umzusetzen ist, entschieden. Die Anordnung umfasst die mit der Nummerierungsverordnung konformen Rufnummernbereiche 5xx, 7xx, 8xx, 9xx, 15xx und 118xx, teilt die TKC am Donnerstag mit. Dem abgebenden Netzbetreiber sind für die Portierung der Dienste-Rufnummer vom aufnehmenden Netzbetreiber je Anschluss mit einer Kupferdoppelader 119,14 S (8,66 Euro) (exkl. USt) zu entrichten. Bei Serienrufnummern sind je weiterer Kupferdoppelader 23,13 S (exkl. USt) zu bezahlen. Die Anordnung, die binnen zwei Wochen zu realisieren ist, hat auf Grund der Verpflichtung der Telekom Austria zur Nicht-Diskriminierung Auswirkungen auf alle Betreiber. Es gilt der Grundsatz der Reziprozität, teilt die TKC mit.(APA)