Hamburg - Bei einem Schlaganfall ist die Durchblutung des Gehirns gestört. In 80 Prozent der Fälle verstopfen nach Angaben der Deutschen Schlaganfallhilfe Blutgerinnsel oder andere Substanzen die Adern. Die restlichen 20 Prozent der Schlaganfälle werden von geplatzten Blutgefäßen ausgelöst. In jedem Fall entsteht im Gehirngewebe ein Durchblutungsmangel. Es kommt zu einer Unterversorgung des Gewebes mit Sauerstoff - einem so genannten Infarkt.

In der Folge sterben Nervenzellen ab, die von ihnen gesteuerten Körperfunktionen werden beeinträchtigt. Häufige Symptome sind daher Gefühlsstörungen einer Körperseite, Lähmungen und Sprach- oder Sehstörungen. In manchen Fällen treten die Schlaganfall-Symptome nur vorübergehend für bis zu 24 Stunden auf. Bei länger andauernden Ausfällen sind die Gewebedefekte meist nicht mehr zu beheben.

Als Risikofaktoren für einen Hirninfarkt gelten Bluthochdruck, Arterienverengungen, Herzkrankheiten sowie Rauchen und starker Alkoholkonsum. (APA/dpa)