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Ali Smith und 'The Accidental'

Foto: AP /Matt Dunham

London - Die 43-jährige Schottin Ali Smith hat den britischen Whitbread-Literaturpreis in der Roman-Kategorie gewonnen. Mit ihrem Buch "The Accidental" hat sich die Autorin, die damit zuletzt auch auf der Shortlist für den Booker Prize war, gegen Salman Rushdie ("Shalimar The Clown"), Nick Hornby ("A Long Way down") und Christopher Wilson ("The Ballad of Lee Cotton") durchgesetzt. Die Gewinner in fünf Kategorien erhalten je 5.000 Pfund. Der Gesamt-Sieger erhält nochmals 25.000 Pfund und wird heuer am 24. Jänner bekannt gegeben.

In "The Accidental" hat Ali Smith, in Inverness geborene Cambridge lebende frühere Universitätsprofessorin, Pasolinis "Teorema" (1968) weiter verarbeitet. Das Buch ist ihr dritter Roman nach "Like" (1997) und "Hotel World" (2001).

Die weiteren Kategorien

Auch die Sieger der weiteren Kategorien wurden bekannt gegeben: Tash Aw gewann bei den Roman-Erstlingen mit "Harmony Silk Factory", Hilary Spurling die Biografien mit dem zweiten Teil ihrer Matisse-Biografie, "Matisse the Master". Christopher Logue siegte in der Lyrik-Sektion mit "Cold Calls", und Kate Thompson mit "The New Policeman" bei den Kinderbüchern.

Der 1971 begründete Whitbread-Preis gilt nach dem Booker-Preis als bedeutendste Auszeichnung für britische Literaten. Zu früheren Preisträgern zählen Salman Rushdie, Ian McEwan, Andrew Motion und Ted Hughes. Im vergangenen Jahr gewann die Londoner Schriftstellerin Andrea Levy für ihren Immigranten-Roman "Small Island" den Gesamt-Preis. (APA/Reuters)