La Paz - Der künftige bolivianische Präsident Evo Morales kann sich auf eine Mehrheit im Unterhaus stützen. In der zweiten Parlamentskammer, dem Senat, wird seine Bewegung zum Sozialismus (MAS) dagegen in der Minderheit sein. Dem offiziellen Wahlergebnis zufolge gewann die MAS 72 der 130 Sitze im Kongress, stellt aber lediglich 12 von 27 Senatoren. Morales, der erste indianische Präsident in Bolivien, tritt sein Amt am 22. Jänner an. Er hatte die Präsidentschaftswahl am 18. Dezember mit 54 Prozent gewonnen. (APA/AP)