Wien - Das BZÖ möchte die "Mütterpension" nach Kärntner Vorbild österreichweit umsetzen. Man wolle dieses Projekt zu einem wichtigen Bereich des Wahlkampfes und der Koalitionsverhandlungen machen, kündigte Bündnissprecher Scheuch an. Die "Mütterpension" soll Müttern über 60 eine regelmäßige Zahlung von 100 bis 150 Euro bringen. Die Kosten dafür wurden mit 200 bis 300 Millionen Euro im Jahr beziffert.

Bezieherinnen

Anspruchsberechtigt sollen Frauen über 60 mit mindestens einem Kind sein, die keine eigene Pension haben oder das Einkommen des Ehemannes unter 1.500 Euro liegt. Betroffen davon wären laut Scheuch österreichweit 154.000 Frauen.

Die Mütterpension nach Kärntner Vorbild sei ein "sehr visionäres Projekt", erklärte Scheuch. Es sei eine Anerkennung für jene, die mitgeholfen hätten am Aufbau Österreichs. Er zeigte sich überzeugt, dass man die "Mütterpension" auch österreichweit umsetzen sollte. Das BZÖ werde jedenfalls mit diesem Projekt in die nächsten Wahlen und Koalitionsverhandlungen gehen. (APA)