Moskau - Wegen eines versuchten Attentats auf US-Präsident George W. Bush im Mai 2005 ist ein Mann in Georgien zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Stadtgericht der Hauptstadt Tiflis bestrafte den Angeklagten auch wegen Polizistenmords, wie die Agentur Interfax meldete. Bei einer Rede Bushs vor etwa 100 000 Menschen in Tiflis am 10. Mai 2005 hatte der Mann eine Granate Richtung Tribüne geworfen, die aber nicht explodierte. Bei seiner Festnahme in Tiflis im Juli 2005 erschoss er einen Polizisten. Neben georgischen Kriminalisten hatten auch Beamte der US-Bundespolizei FBI in dem Fall ermittelt. (APA/dpa)