Jerusalem - Palästinensische Extremisten im Gazastreifen haben am Freitag erneut Israel unter Beschuss genommen. Insgesamt seien sechs Raketen abgefeuert worden, sagte ein Armeesprecher. Davon seien zwei auf israelischem Gebiet explodiert. Über mögliche Opfer lagen keine Angaben vor. Die israelische Armee reagierte nach eigenen Angaben mit Artilleriebeschuss auf den nördlichen Gazastreifen. Dort hatte sie kürzlich eine "Sicherheitszone" eingerichtet, von der sich Palästiennser fernhalten müssen. Damit sollen Raketenangriffe auf Israel erschwert werden. Zu den neuen Raketenangriffen bekannten sich die Gruppe Islamischer Jihad und die Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden. Mit dem Beschuss hätten zwei Jihad-Aktivisten gerächt werden sollen, die bei einem Einsatz der israelischen Armee im Westjordanland getötet worden waren, hieß es. (APA)