Am 19., 20. und 23. Jänner finden Info-Veranstaltungen für interessierte Karenzierte im Rahmen des EU-Projektes "karenz und karriere" im 2., 4., und 12. Bezirk statt. Ob nach der Babypause der berufliche Abstieg droht, hängt auch von einer aktiven Karenzzeit ab. Dazu braucht es ein Lebensumfeld, das den Alltag erleichtert und Chancen eröffnet. Was das bedeutet, wissen Eltern am besten. Daher entwickeln karenzierte Männer und Frauen ab Februar Ideen für ihren Stadtteil, um dadurch die persönliche und berufliche Entwicklung in Verbindung mit Kinderbetreuung zu erleichtern.

Verbesserung für Eltern von Kleinkindern

Im Rahmen des zweijährigen Projektes der EU-Initiative EQUAL, inhaltlich koordiniert vom abz.austria und unter finanzieller Verantwortung der waff ProgrammManagement GmbH, arbeiten karenzierte Eltern in den drei Stadtteilen selbst an der Verbesserung ihres Umfeldes:

  • Welche Veränderungen im Grätzel brauchen Frauen und Männer, um Kinderbetreuung besser mit beruflichen Perspektiven verbinden zu können?
  • Was können lokale Einrichtungen und Wirtschaftstreibende beitragen, aber auch daran gewinnen?
  • Wie kann das für alle im Stadtteil sichtbar werden?

    Experimentier-Werkstätten

    Andrea Strasser, derzeit in Teilzeitkarenz, meint: "Für Karenzierte ist es wichtig, aus den eigenen vier Wänden heraus zu kommen, sich zusammen zu tun, mit den Problemen nach außen zu gehen, diese zu kommunizieren und Verbesserungsvorschläge an die Bezirksverwaltung weiterzugeben".

    Netzwerke von Müttern und Vätern, Angebote zur beruflichen Weiterbildung auch mit Kleinstkindern oder auch die Gestaltung von Öffnungszeiten im Grätzl sind Ansatzpunkte für die Experimentierwerkstätten, in denen die karenzierten Eltern aktiv werden können. Weitere Informationen finden Sie unter "karenz und karriere". (red)