Jerusalem - Die behandelnden Ärzte des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon hoffen laut Medieninformationen, den seit einem Schlaganfall bewusstlosen Regierungschef bald nicht mehr künstlich beatmen zu müssen. Sharon atme mittlerweile so regelmäßig, dass er das Beatmungsgerät kaum noch brauche, zitierte die Tageszeitung "Yedioth Ahronoth" am Freitag einen seiner Ärzte. Offiziell wurde lediglich mitgeteilt, Sharons Zustand sei weiter kritisch, aber stabil. Der Rechtsberater der Regierung und Generalstaatsanwalt Menachem Mazuz hatte sich dagegen ausgesprochen, Sharon für dauerhaft amtsunfähig zu erklären. (APA)