St. Pölten - Ein "Stillhalteabkommen" zwischen NÖ Rotem Kreuz und NÖ Gebietskrankenkasse bannt laut Patientenanwalt Gerald Bachinger seit Mittwoch die Gefahr, dass Patienten nach Notarzteinsätzen Erlagscheine über Zusatzkosten ins Haus flattern könnten. Die Erlagscheindrohung des Roten Kreuzes hatte - wie berichtet - Patienten stark verunsichert.Das Stillhalteabkommen gelte bis Ende 2006, "dann sollte ein neues Finanzierungssystem für das Rettungswesen vereinbart worden sein", schildert Bachinger. Wegen der genauen Überprüfung - und teilweisen Nicht-Bezahlung - von Notarztfahrten durch die Kasse hatten dem Roten Kreuz 2005 etwa 150.000 Euro gefehlt. (bri, DER STANDARD Printausgababe 26.1.2006)