Eisenstadt - Mit drei Schuldsprüchen wegen fahrlässiger Gemeingefährdung endete heute in Eisenstadt der Prozess um den Tod einer 17-jährigen Burgenländerin nach einer Schaumparty im August 2004.

Der für die Vertragsabwicklung zuständige Organisator der Party sowie der Besitzer der Anlage, der das Equipment zur Verfügung stellte und ein Mitarbeiter wurden zu je sechs Monaten bedingter Haft und Geldstrafen verurteilt. Der für die Veranstaltung Verantwortliche wurde im Zweifel freigesprochen. Den Eltern des ums Leben gekommenen Mädchens wurde ein symbolischer Betrag von je 3.000 Euro zugesprochen.

Der Anlagenbesitzer erhielt außerdem eine Geldstrafe von 2.400 Euro, der Organisator wurde zu 7.200 Euro, der Mitarbeiter zu 480 Euro verurteilt. Die Staatsanwältin gab keine Erklärung ab.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Zwei Beschuldigte erbaten sich Bedenkzeit, der Anlagenbesitzer meldete Berufung und Nichtigkeitsbeschwerde an.

Im Schaum erstickt Das 17-jähriges Mädchen aus Eisenstadt starb bei der Schaumparty. Das Mädchen stürzte zwischen einem aufblasbaren Pool und einer Einstiegstreppe und erstickte unter einem Schaumberg. (APA)