Wien - Ein Zusammengehen zwischen dem Schweizer Technologiekonzern Unaxis und der österreichischen A-TEC Industries ist nicht aktuell. "Das ist derzeit kein Thema", ließ A-TEC-Haupteigentümer Mirko Kovats auf eine diesbezügliche APA-Anfrage ausrichten. Die von der Unaxis initiierte Prüfung eines teilweisen Zusammengehens beider Unternehmen steht unmittelbar vor dem Abschluss.

Morgan Stanley prüft seit vergangenem Jahr, "ob Teile der A-TEC von Interesse für die Unaxis sind", wie Unaxis-Sprecher Carsten Barth am Dienstag der APA sagte. Die Ergebnisse dieser Prüfung würden demnächst erwartet.

Rückzug

Wie Montag bekannt wurde, hat sich der Industrielle Mirko Kovats aus der Victory Industriebeteiligung AG zurückbezogen, die Hauptaktionärin der Unaxis ist. Seine beiden bisherigen Partner Ronny Pecik und Georg Stumpf halten nunmehr jeweils 50 Prozent an der Victory.

Im Gegenzug hat Kovats seine Anteile bei der A-TEC aufgestockt. Demnach hält die MUST-Privatstiftung von Kovats nun 69,5 Prozent der A-TEC-Anteile plus eine Aktie, die RPR-Privatstiftung (Pecik) 23 Prozent minus eine Aktie und die Loidolt Privatstiftung von Christian Schmidt 7,5 Prozent der Aktien.

Die in Zürich notierende Unaxis wurde am Dienstag um gegen 12 Uhr um 3,3 Prozent höher bei 241,10 Franken gehandelt. (APA)