Linz - Im Fall der verstümmelten Frauenleiche von Sarmingstein soll nach Berichten oberösterreichischer Medien die rechte Hand des Mordopfers aufgetaucht sein. Die von Leichenspürhunden gefundene Hand sei eindeutig dem Mordopfer zuzuordnen, habe eine DNA-Analyse ergeben, berichtete das Neue Volksblatt

Die Ermittler vermuten, dass der Hund der verdächtigen Mutter die Hand verschleppt haben könnte, während die Frau die Leiche zerteilte. Die Sicherheitsdirektion und die Staatsanwaltschaft wollten die Berichte nicht bestätigen.

Bei der Untersuchung des Grundstücks in Krumau am Kamp auf dem die Leiche der 21-jährigen zerstückelten und verbrannten Frau gefunden wurde, lag etwa 100 Meter entfernt die Hand des Opfers. Zwei Finger fehlten, die Extremität wies Brandspuren auf. Die zweite Hand und der Kopf sind weiterhin verschwunden.

Die Leiche der 21-jährigen Niederösterreicherin ist am 16. Jänner von Straßenarbeitern bei Sarmingstein in der Donau treibend gefunden worden. Kopf und Hände fehlten, die Tote wies Brandspuren auf. Zahlreiche Indizien belasten die Mutter des Opfers. Die Frau war befindet sich nach einem Nervenzusammenbruch in der Landesnervenklinik Linz. (APA)