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Wien - Berücksichtige man die sinkende Geburtenrate, kommen derzeit rund 4.000 Kinder nicht in den Genuss der Vorsorgeuntersuchungen, vor allem jene aus den ärmsten Schichten, erklärte Sozialministerin Elisabeth Sickl. Die nun zwischen ÖVP und FPÖ akkordierte Regelung werde den Rückgang bei den Untersuchungen stoppen und wieder zu einer flächendeckenden Inanspruchnahme führen. Die Auszahlung des Kinderbetreuungsgeldes wird mit dem Mutter-Kind-Pass gekoppelt, kündigte die Sozialministerin an. Durch die starke Reduzierung der Geburtenbeihilfe im Rahmen des letzten Sparpakets sei der Zulauf zu den Gratisuntesuchungen für Kleinkinder deutlich zurückgegangen. "Durch die Bindung des Mutter-Kind-Passes an das Kinderbetreuungsgeld sichern wir auch die Gesundheit unserer Kinder", so Sickl. Das Kinderbetreuungsgeld werde nicht nur allen Kleinkindern zugute kommen, und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen, sondern auch eine umfassende Gesundheitsvorsorge bei Kleinkindern garantieren". (APA)