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Foto: Reuters/Stringer
Nicht nur Verliebte feiern den Valentinstag, Grund zum Feiern hat auch der Handel, für den (zumindest in den USA) der 14. Februar mittlerweile zu einem der umsatzstärksten Anlässe des Jahres geworden ist.

Der amerikanische Einzelhandel erwartet nach einer aktuellen Studie heuer Umsätze in Höhe von 13,7 Mrd. Dollar, das ist eine Steigerung um 22 Prozent gegenüber dem Wert vor fünf Jahren. Weihnachten bleibt als Umsatzbringer selbstverständlich weiter die Nummer Eins, aber mittlerweile rangiert der Valentinstag im US-Handel hinter dem Schulbeginn bereits auf Platz drei.

Klassiker: Blumen und Süßigkeiten

Spitzenreiter unter den Geschenken sind natürlich auch in den USA die Klassiker, wie Blumen und Süßigkeiten. Sehr umsatzstark ist der 14. Februar aber auch für Restaurants. 35 Prozent der Amerikaner wollen an diesem Tag ausgehen – damit ist der Valentinstag für die Gastronomie hinter dem Muttertag der zweitwichtigste Tag im Jahr.

Gerade vom Valentinstag verspricht sich aber noch eine Branche besondere Impulse, nämlich die Schokoladeproduzenten. Eine Reihe von Trendstudien prophezeien, dass Schokolade einen ähnlichen Boom erleben wird wie Kaffee, dessen Vermarktung in den 90er-Jahren durch die US-Kette Starbucks quasi neu erfunden wurde.

Schokolade-Fondues statt Kaffee

750 Millionen Dollar werden die Amerikaner rund um den Valentinstag für Schokolade ausgeben, wobei der Anteil im Premium-Segment überdurchschnittliche Wachstumsraten aufweist. Es gibt bereits die ersten "Schokolade-Cafes" in New York, wo anstelle von Kaffee eben z. B. Schokolade-Fondues serviert werden. Und während der gesamte US-Markt für Schokolade in den letzten fünf Jahren um nicht einmal vier Prozent gewachsen ist, hat das Top-Segment (hochpreisige, meist dunkle Schokolade) um sagenhafte 20 Prozent zugelegt.