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Die OMV plant, sich im Rahmen der vom Norwegischen Energieminister am 21. Februar 2006 angekündigten Ausschreibung von insgesamt 192 Explorationsblöcken in der Nord See, der Norwegischen See und der Barentssee zu beteiligen.

Foto: APA/AP/Macdougal
Wien - Der österreichische Mineralölkonzern OMV hat von den norwegischen Energiebehörden grünes Licht für die Öl- und Gassuche am Kontinentalschelf des Landes bekommen. Noch im März soll in Norwegen ein Büro eröffnet werden, um E&P-Aktivitäten in diesem Land zu evaluieren, teilte die OMV am Freitag mit.

Die OMV Exploration and Production GmbH, eine 100 Prozent-Tochter der OMV, habe am 28. Februar vom Norwegischen Öl- und Energieministerium die entsprechende "Qualifizierung", als Betriebsführer am Kontinentalschelf des Landes - also off shore - tätig zu sein, erhalten. Eine derartige Qualifizierung sei Voraussetzung für eine E&P-Tätigkeit in Norwegen, so die OMV.

Die OMV plant jedenfalls, sich im Rahmen der vom Norwegischen Energieminister am 21. Februar 2006 angekündigten Ausschreibung von insgesamt 192 Explorationsblöcken in der Nordsee, der Norwegischen See und der Barentssee zu beteiligen. Überdies werden Beteiligungsmöglichkeiten bei sich bietenden anderen Gelegenheiten evaluiert, heißt es weiter.

Wachstumsstrategie

Die Entscheidung, die Öl- und Gassuche auf Norwegen auszuweiten, stehe im Zusammenhang mit der Wachstumsstrategie des Konzerns, die bis 2010 eine Erhöhung der produzierten Öl- und Gasmengen von derzeit 340.000 Barrel Öläquivalent pro Tag (boe/d) auf 500.000 boe/d vorsieht.

"Wir freuen uns über das grüne Licht der norwegischen Energiebehörden, am Kontinentalschelf des Landes nach Öl und Gas suchen zu können. Da wir im angrenzenden UK über ein umfangreiches Portfolio verfügen, ist es ein sinnvoller Schritt, die Öl- und Gassuche der OMV auf Norwegen auszuweiten", so der in der OMV für Exploration und Produktion zuständige Vorstand Helmut Langanger. (APA)