Prinzessin Caroline von Monaco muss die Veröffentlichung von Fotos zu einem Sturz in einem Schwimmbad hinnehmen - nicht aber gedruckte Details über einen Pullover-Kauf. Dies entschied das Bundesverfassungsgericht in mehreren am Mittwoch in Karlsruhe veröffentlichten Beschlüssen rund um das monegassische Fürstenhaus. Insgesamt haben die Karlsruher Richter in zehn Verfahren Verfassungsbeschwerden im Zusammenhang mit Presseberichten über Prominente nicht zur Entscheidung angenommen. In allen Fällen sah die 1. Kammer des Ersten Senats die Abwägung zwischen Persönlichkeitsschutz und Pressefreiheit von den Fachgerichten richtig gewichtet. Auch seien die aufgeworfenen Rechtsfragen vom Bundesverfassungsgericht schon grundsätzlich geklärt. Bereits am Vortag hatte es drei Verfassungsbeschwerden von Verlagen nicht zur Entscheidung angenommen. (APA)