Laut einer Untersuchung der Analystengruppe PC Data haben sich die PC-Preise zumindest in den USA stabilisiert. Nachdem die Preise für Desktop-Rechner und Notebooks in der Vergangenheit auf rapider Talfahrt waren und der Preiskampf zwischen den Anbietern tobte, soll nun eine bessere Ausstattung der Rechner für stabile Preise sorgen. Nach Meinung der Marktforscher werden sich die Tiefstpreise auch weiterhin im Bereich um die 500 US-Dollar bewegen; aber immer mehr Systeme sollen mit zusätzlicher Ausstattung wie DVD- und CD-RW-Laufwerken locken. Der Durchschnittspreis für einen Computer liege momentan bei 876 US-Dollar, was einem Rückgang um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspreche. Aber eine Änderung der Kaufgewohnheiten habe bereits begonnen: Der Marktanteil von Computern für unter 1000 US-Dollar ist laut der Studie im April auf 71 Prozent gefallen – dem niedrigsten Anteil am Gesamtmarkt innerhalb der letzten Zeit. Die Preisklasse von 1000 bis 1500 US-Dollar konnte dagegen ein Wachstum von 13 Prozent auf 25 Prozent verbuchen. Bestverkaufter Computer in den USA im April war laut PC Data der Compaq Presario 7360, der mit einem 500 MHz AMD K6-2 für 586 US-Dollar zu haben war. Ein Intel-Rechner fand sich erst auf Platz 3: Der mit einem Intel-Celeron-Prozessor ausgestattete Emachines Etower 500 wechselte für 471 US-Dollar den Besitzer. Trotzdem lag der Marktanteil der mit Intel-Prozessoren ausgestatteten Rechner mit zwei Dritteln nach wie vor deutlich über dem der AMD-getriebenen Konkurrenz. (heise)