Familienkoordination ohne Handy ist nicht mehr möglich bereits 80 Prozent der Handy-User planen, ihren Alltag mit dem mobilen Telefon zu organisieren. Das ergab eine Fessel-GfK-Studie, die von mobilkom austria in Auftrag gegeben wurde. Untersucht wurde die individuelle Handynutzung in den verschiedenen Altersstufen.Handy im Mittelpunkt deer Lebensorganisation? "Egal ob im Berufs- oder im Privatleben das Handy steht im Mittelpunkt jeder Lebensorganisation und gewinnt als umfangreiches und vielschichtiges Kommunikationsinstrument immer mehr an Bedeutung", ergänzt Dr. Rudolf Bretschneider, Leiter von Fessel-GfK, im Resümee zur Studie "Social Impact der Handy-Nutzung". Das Handy, der unentbehrliche Familien-Assistent Für Familien ist das Handy nicht mehr wegzudenken vor allem für Frauen, die Familie mit Kindern zu koordinieren haben, ist das Handy zum unersetzlichen Assistenten geworden. Sie gaben an, dass ihr Leben viel einfacher geworden sei, seitdem sie die Chance haben, ihr Familienleben per Mobiltelefon organisieren zu können. Als großes Plus nannten 85 % der Interviewpartnerinnen die Erhöhung der Flexibilität. Handy und Sicherheit - Ein Muss für 93 Prozent der Handy-User Vor allem ältere Personen und Frauen schätzen den Faktor Sicherheit an ihrem ständigen Begleiter. 89 % der befragten Senioren erleben durch das Mobiltelefon ein größeres Gefühl der persönlichen Sicherheit. Die Tatsache, in einer Notsituation sofort Hilfe rufen zu können, spricht für diese Gruppe für die Anschaffung eines mobilen Assistenten. Erreichbarkeit - non plus ultra für junge Handybesitzer Für die Jüngeren unter den Handybesitzern ist es sehr wichtig, ständig erreichbar zu sein. Dieser Pluspunkt rangiert an vorderster Stelle bei den Anschaffungsgründen. Die Tatsache, andere Personen bzw. Familienmitglieder ständig erreichen zu können, wird als uneingeschränkt positiv bewertet. Vor allem Eltern (84 % der Handy-User und 71 % der Non-User) sind beruhigt, wenn sie ihre Kinder mit einem Handy ausgestattet wissen. Leidiges Thema Telefonieren in der Öffentlichkeit Verbunden mit der ständigen Erreichbarkeit steht auch die Benützung des Handys in der Öffentlichkeit. Frauen und ältere Personen zeigen hier einen rücksichtsvolleren Umgang mit der Umwelt, indem sie das Handy abschalten. 65 % der befragten Frauen und 87 % der befragten Senioren gaben beispielsweise an, im Restaurant auf das Handy verzichten zu können. 93 % der Interviewpartnerinnen und 79 % der Senioren merkten weiters an, bei wichtigen privaten Unterhaltungen das Handy abzuschalten. Jugendliche hingegen zeigen keine Probleme mit der Vermischung von Privatsphäre und Öffentlichkeit. Die Studie ergab, dass mit der Dauer der Handynutzung die Grenzziehung zwischen privat und öffentlich ziemlich unscharf wird. (red)