Hannover - Wenn die Welt in Hannover zu Gast ist, muss sie bestimmte Regeln befolgen - und die sind in der Expo-Hausordnung zusammengefasst. In sieben Artikeln regelt sie das Leben auf der Weltausstellung. Ganz wichtig erschien den Verantwortlichen dabei das Verbot der Prostitution, denn es ist direkt nach dem Verbot von "Waffen und gefährlichen Gegenständen" aufgeführt. Auch wer seine "Notdurft außerhalb der dafür vorgesehen Einrichtungen" verrichtet oder seinen Abfall "außerhalb der vorgesehenen Sammelbehälter" entsorgt, handelt gegen die Hausordnung. Ebenso darf niemand auf dem Gelände, in Hallen oder Nationenpavillons übernachten. Tiere kommen nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Expo-Gesellschaft aufs Gelände - Haustiere sollten besser daheim bleiben. Ebenso dürfen Lautsprecher oder Megafone nur mit dem o.k. der Expo-Macher eingesetzt werden. Und wer auf dem Weltausstellungsgelände Unterschriften oder Geld sammeln will, muss die Expo-Gesellschaft um Erlaubnis fragen. Bei "groben oder beharrlichen Verstößen" droht die Expo GmbH mit "Verweisung vom Weltausstellungsgelände, einem Hausverbot auf Zeit oder auf Dauer oder einem Ausschluss von der Weltausstellung". (APA/dpa)