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Durch den Verkauf von Infineon könnte Siemens mehr als 1,2 Milliarden Euro einnehmen.

Foto: APA/dpa/Matthias Hiekel
London - Der Münchener Technologiekonzern Siemens trennt sich von seiner restlichen Beteiligung am Chiphersteller Infineon. Die Investmentbank Goldman Sachs teilte am Donnerstag in London mit, sie platziere 136,3 Millionen Infineon-Aktien im Auftrag von Siemens. Das entspricht exakt dem Anteil von 18,23 Prozent, den Siemens noch an Infineon hält. Bei einem Verkaufspreis in der Nähe des Schlusskurses von 8,93 Euro könnte Siemens mit den Aktien mehr als 1,2 Milliarden Euro einnehmen. Die Aktie des kurz vor der Aufspaltung in zwei Unternehmen stehenden Chipkonzerns war am Donnerstag erstmals seit langem wieder über die Marke von neun Euro gestiegen und lag mit einem Kursplus von über zehn Prozent so hoch wie seit November 2004 nicht mehr. Insgesamt gingen 38 Millionen Infineon-Aktien um. (APA/Reuters)