London - Simbabwe ist weltweit das Land mit der niedrigsten Lebenserwartung. Der durchschnittliche Einwohner des afrikanischen Staates lebe 36 Jahre, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitagabend mit. Das ist weniger als die Hälfte der 82 Jahre in Japan, das zusammen mit San Marino und Monaco an der Spitze der Statistik liegt. Frauen in Simbabwe leben im Durchschnitt 34 Jahre, Männer drei Jahre länger. Simbabwe ist von großer Armut geprägt. Ein Fünftel der 12,5 Millionen Einwohner leiden an der Immunschwächekrankheit Aids. Der Staat befindet sich in seiner schlimmsten wirtschaftlichen und politischen Krise seit der Unabhängigkeit 1980. Auch die neun anderen Länder mit der kürzesten Lebenserwartung liegen in Afrika. (APA/Reuters)