Wien - Die börsenotierte Wiener Softwarefirma Brain Force, die soeben eine Kapitalerhöhung abgeschlossen hat, will sich bei einer außerordentlichen Hauptversammlung am 11. Mai erneut einen höheren Kapitalrahmen absegnen lassen. Auf der Tagesordnung der Aktionärsversammlung steht laut dem Amtsblatt der Wiener Zeitung (Wochenendausgabe) auch die Ermächtigung, bis zu 10 Prozent der eigenen Aktien zurückzukaufen.

Der Vorstand soll ferner ermächtig werden - etwa bei Akquisitionen - (mit Zustimmung des Aufsichtsrats) die eigenen Aktien durch "eine andere Art der Veräußerung als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot" zu verkaufen. Der Vorstand soll die eigenen Aktien künftig auch ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einziehen können.

Der höhere Kapitalrahmen betrifft die Ausgabe von bis zu 7,69 Millionen Aktien in den nächsten fünf Jahren. Dies würde einer 50-prozentigen Aufstockung entsprechen. (APA)