Eine schwere Gasexplosion hat am Montagnachmittag in Wien-Floridsdorf sieben Verletzte gefordert. Laut Polizeiangaben hatte ein 68-jähriger Mann in seiner Wohnung im zweiten Stock in der Leopoldauer Straße 24 mit einer Propangasflasche hantiert, die dabei in die Luft flog. Durch den Druck gab die Decke nach, worauf zwei Personen aus dem dritten Stock in die Tiefe stürzten. Der 68-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins AKH eingeliefert.

Die Ursache für die Explosion stand am Montagabend noch nicht fest. Wie Oberstleutnant Robert Klug berichtete, erlitt der 68-jährige Pensionist bei dem Unglück ein Explosionstrauma sowie schwere Verbrennungen. Auch die beiden abgestürzten Personen - zwei Männer im Alter von 46 und 19 Jahren - mussten mit erheblichen Blessuren ins Krankenhaus gebracht werden.

Schwierige Ermittlungen für die Polizei

Schwierige Ermittlungen hat die Polizei zu absolvieren: "Der Tatort ist schwer begehbar, wir müssen mit Fachbeamten überprüfen, ob das Gebäude sicher genug ist", teilte Oberstleutnant Robert Klug am Dienstag der APA mit.

Die Ursache für die Explosion stand Dienstagvormittag noch nicht fest: Die Wohnung, in der sich das Unglück ereignet hatte, sei vollkommen zerstört und es herrsche hohe Einsturzgefahr. "Der 68-Jährige kann noch nicht vernommen werden, er ist momentan noch im künstlichen Tiefschlaf und sein Zustand schlecht", sagte Klug. Am Dienstag sollte mit den eigentlichen Ermittlungen am Unglücksort begonnen werden, am Montag konnte der Unfall nur filmisch dokumentiert werden. (APA)