Klagenfurt - Der für die Spekulationsverluste der Hypo Alpe-Adria-Bank verantwortliche Mitarbeiter hat das Unternehmen mittlerweile verlassen. Einen entsprechenden Bericht des "WirtschaftsBlatt" (Mittwochausgabe) bestätigte ein Unternehmenssprecher auf APA-Anfrage. Ursprünglich sei beabsichtigt gewesen, dass der Mitarbeiter bis zur Erstellung der Bilanz 2005 in der Bank bleibe. Auf Grund der "aktuellen Entwicklung" habe er nun "freiwillig gekündigt". "Der Kollege war ein langgedienter und sehr erfolgreicher Treasury-Manager", hielt der Sprecher fest. "Dann ist passiert, was leider passiert ist." Man habe die Situation rechtlich analysiert und entschieden, dass der Mitarbeiter zur Restrukturierung im Unternehmen bleiben solle, um mit seiner Detailkenntnis zur Verfügung zu stehen. "Das war ein relativ langer Prozess, als Deadline war immer die Bilanz 2005 vereinbar." Nun sei es "schneller gegangen". (APA)