Weil Arbeitssuchende die Hauptkunden des AMS sind, unterstützt dieses in erster Linie den Wiedereinstieg arbeitsloser Älterer auf mehrfache Weise. O Lohnsubventionen: Stellt ein Betrieb ältere Arbeitslose (und Langzeitarbeitslose) ein, winken ihm im ersten Jahr Lohnsubventionen bis zu 66 Prozent des Bruttogehalts ("Comeback"). Bei besonderen Problemgruppen kann die Firma bis zu 100 Prozent ("Betriebliche Eingliederungsbeihilfe") lukrieren, wobei es bundesländerweise freilich Unterschiede gibt, was Subventionshöhe und Gefördertenkreis anlangt. O Vermittlungshilfen: Fast in jedem Bundesland gibt es eigene Initiativen, die sich darauf spezialisiert haben, ältere Mitarbeiter in neue Jobs zu vermitteln. Häufig wird dabei auf die präzisen Wünsche der Firmen Rücksicht genommen: Etwa bei "Initiative 50" (NÖ) und "Erfahrung zählt" (Stmk). In Wien gibt es spezielle Vermittlungspools für ältere Manager (bei Mentor, Venetia, Scriptura) O Leiharbeit Um es Firmen leichter zu machen, Vorurteile gegenüber Älteren abzubauen, gibt es in einigen Bundesländern die Möglichkeit, sich Ältere vorübergehend auszuleihen. Angestellt sind die Menschen bei der Leiharbeitsfirma, die jedoch danach trachtet, sie in andere Firmen zu vermitteln. Etwa die Aktion "Experience" in ÖÖ und Vorarlberg und "Trendwerk" im Burgenland. (lyn)