Wien - Die Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) wird frühestens im Mai und damit nach dem Abschluss der B-Weltmeisterschaft in Tallinn darüber entscheiden, ob der slowenische Klub Jesenice in der kommenden Saison als achter Verein an der Meisterschaft teilnimmt. Dies gab der geschäftsführende EBEL-Obmann Christian Feichtinger nach einer Liga-Sitzung am Mittwochabend im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur bekannt. "Die Liga ist nicht prinzipiell dagegen, wird aber sicher kein Abenteuer eingehen", meinte Feichtinger. Vom Ausgang der B-WM in Estland, wo Österreich um den Aufstieg in die A-Gruppe kämpft, hängt unter anderem die Planung des Liga-Starts ab. Weiters müsse laut Feichtinger geprüft werden, ob Jesenice, das ein diesbezügliches Ansuchen gestellt hat, die Vorgaben der EBEL erfüllen kann. "Die Liga will einen achten Verein, in erster Linie einen österreichischen. Da aber heuer kein Nationalligist den Aufstieg wagen dürfte, gibt es Gespräche mit Slowenien, das sich immer als verlässlicher Partner erwiesen hat", sagte Feichtinger. (APA)