New York - Frauen haben in der Bildung, der Arbeitswelt und ihrer medizinischen Versorgung seit 1995 etliche geschlechtsbedingte Nachteile im Vergleich zu Männern wettgemacht. Das stellt ein Bericht der Vereinten Nationen fest, der das verbliebene Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern seit dem Weltfrauengipfel in Peking vor fünf Jahren beleuchtet. Frauen stellen ein Drittel des globalen Arbeitsmarktes Demnach stellt das so genannte schwache Geschlecht - bis auf wenige Ausnahmen in Nordafrika und Westasien - inzwischen ein Drittel des globalen Arbeitsmarktes. Das gilt auch für die Gruppe von Frauen im geburtsfähigen Alter. In den meisten Regionen der Welt - bis auf Nordafrika, den meisten afrikanischen Ländern südlich der Sahara sowie Teilen Süd- und Westasiens - besuchen heute genauso viele Mädchen wie Buben die Schule. In Ostasien überwiegt sogar schon die Zahl der weiblichen Schüler. (APA/pd)