New York - Österreichs Eishockey-Nationalverteidiger Thomas Pöck musste den "Sweep" von der Tribüne aus mitansehen. Seine New York Rangers mussten sich den New Jersey Devils am Samstag auch im vierten Playoff-Spiel in der National Hockey League (NHL) geschlagen geben - 2:4. Die Rangers, die erstmals seit 1997 ins Playoff eingezogen waren, kassierten damit in der "best of seven"-Serie mit 0:4 bereits in der ersten Runde die Höchststrafe.

Rangers-Superstar Jaromir Jagr musste bereits nach 53 Sekunden vom Eis, nachdem sich seine Schulterverletzung erneut verschlechtert hatte. Sein tschechischer Landsmann Patrik Elias erzielte hingegen zwei Treffer für die Devils. Der Kärntner Pöck kam in der gesamten Serie nicht zum Einsatz, wartet damit weiterhin auf sein erstes NHL-Playoff-Spiel.

Wie New Jersey qualifizierten sich auch die Ottawa Senators als erstes Team für die zweite Runde. Das Topteam der Eastern Conference entthronte den auf Grund des Lockouts seit 2004 amtierenden Stanley-Cup-Sieger Tampa Bay Lightning durch einen 3:2-Sieg und beendete die Serie mit 4:1 Siegen.

Noch einen Sieg vom Viertelfinale entfernt sind die Edmonton Oilers (3:2 bei den Detroit Red Wings) und die Calgary Flames. Calgarys Topstürmer Jarome Iginla markierte beim womöglich vorentscheidenden 3:2-Sieg des unterlegenen Stanley-Cup-Finalisten von 2004 gegen die Anaheim Mighty Ducks zwei Tore. (APA)