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Disney World will den besuchern künftig einen ungefährlicheren Raumflug-Simulator anbieten

Foto: AP/ TONY WINTON
Orlando/USA - Knapp drei Wochen nach dem tödlichen Unfall einer deutschen Touristin in einem Raumflug-Simulator in Florida hat Disney World eine abgeschwächte Version der Sensation angekündigt. Die alternative Attraktion werde im Sommer eröffnet und neben dem Original "Mission: Space" betrieben, erklärte Disney-Sprecherin Kim Prunty in Orlando. Das Original verfügt im Gegensatz zu der Alternative über eine Zentrifuge, in der die Fahrgäste der doppelten Schwerkraft ausgesetzt sind.

Einige Besucher mussten nach der Fahrt mit Schmerzen im Brustkorb in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Seit der Eröffnung im August 2003 starben zwei der 11,8 Millionen Besucher nach der Fahrt, zuletzt im April eine 49-jährige Deutsche. Sie litt laut einer gerichtsmedizinischen Untersuchung an hohem Blutdruck.

Zahlreiche Schilder warnen Besucher mit hohem Blutdruck oder Herzproblemen vor einer Fahrt mit "Mission: Space". Disney-Sprecher Al Weiss sagte, wenn künftig eine Alternative zur Verfügung stehe, könnte dies dazu beitragen, dass mehr Gäste die Warnhinweise beherzigten.(APA)