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Schlagzeilen australischer Zeitungen: Zwei Kumpel wurden Tage, nachdem sie bei einem Erdbeben verschüttet wurden, lebend geortet. Die Bergung gestaltet sich schwierig.

Foto: Getty Images/Garnsworthy
Beaconsfield - In einer dramatischen Rettungsaktion haben Hilfsmannschaften in Australien zwei fast zwei Wochen eingeschlossene Bergleute lebend geborgen. Der Betreiber der eingestürzten Goldmine auf der Insel Tasmanien, Matthew Gil, teilte am Dienstag mit, die 34 und 37 Jahre alten Männer seien wohlauf. Sie seien durch einen Tunnel nach oben gebracht worden. Sie hatten seit dem 25. April in einem Stahlkäfig unter tonnenschwerem Gestein in rund 1.000 Meter Tiefe ausgeharrt. Ein Erdbeben hatte einen unterirdischen Steinschlag ausgelöst. Die Bergungsmannschaften legten in einem mühsamen Dauereinsatz einen neuen Tunnel an, kamen wegen der Härte des Gesteins jedoch nur Zentimeter für Zentimeter voran. Fernsehsender unterbrachen am Dienstag ihre Programme für die Rettungsnachricht, das Martinshorn eines Feuerwehrwagens machte die Bewohner von Beaconsfield aufmerksam. (APA/AP)