Beim 8. Symposium der Paracelsus Akademie Villach "Lebensimpulse. Wege aus Abhängigkeiten" geht es nicht um Sucht im engeren Sinne, sondern darum was Menschen zum Beispiel nicht loslassen wollen, nicht bereit sind aufzugeben: Wo Menschen täuschen und lügen, monoton gesellschaftliche Strukturen kopieren, andere kontrollieren und sich von anderen kontrollieren lassen.

Diese Süchte können im täglichen Lebenszusammenhang auftreten – bei Beziehungen, bei Ängsten, bei der Arbeit, auch bei Sexualität oder Religion, etc. Das Symposium beschäftigt sich mit Fragen wie: Gibt es lebensbejahende Alternativen zu zwanghaften Verhältnissen? Leben wir im Mangel oder in der Fülle des Lebens? Kann sich durch die Wahrnehmung des Körpers und die Entwicklung von Körperbewusstsein ein grenzüberschreitendes "Mehr" gegenüber eingeschränkten Lebensvorstellungen manifestieren? Gibt es Wege zur eigenständigen Persönlichkeit mit emotionaler Kompetenz? Wie sehen Lebenshaltungen aus, die ein kreatives Begegnen und Zusammenleben mit unserer Lebenswelt ermöglichen?

ReferentInnen Eugen Drewermann, Hans Peter Dürr, Kay Hoffman, Claus-Dieter Kaul, Christine Kessler, Günter Mattitsch, Rotraud A. Perner, Karin Schmid, Herwig Scholz, Wolfgang Malik Wöss.(red)