Baden - Im Kampf gegen den Hundekot in Baden hat Herbert Vanicek, Betreiber eines Kinderhauses, eine Online-Petition gestartet. Die Resonanz der Initiative sei "äußerst positiv", sagte Vanicek. "Bisher haben in Baden von rund 30.000 Einwohnern mehr als 1.000 Personen unterschrieben" Die Petition werde nach Ablauf der Eintragsfrist Ende Mai an das zuständige Stadtgartenamt übertragen.

"Das Echo ist riesig. Nicht nur bei Geschäftsleuten, die dieses Projekt unterstützen, sondern überraschenderweise auch bei Hundebesitzern." Offenbar gebe es einige wenige "schwarze Schafe". Die Tiere dieser Halter würden für permanente Ärgernisse sorgen, meinte Vanicek.

Die Petition stehe für eine konsequente Durchsetzung der Strafen, sollten Hundebesitzer den Kot nicht ordnungsgemäß beseitigen. "In Baden sind für solche Vergehen Bußgelder in Höhe von bis zu 300 Euro vorgesehen", sagte der Initiator. In der Praxis werde allerdings lediglich abgemahnt, und keine Strafen eingehoben. Dieser Zustand müsse geändert werden. "Nur zur Rede stellen, bringt auf die Dauer eher weniger."

Vanicek betonte, durch die virtuelle Unterschriftenliste keineswegs "aggressive Auseinandersetzungen schüren" zu wollen. Vielmehr gehe es darum, den Hundehaltern ins Bewusstsein zu sprechen, dass es sich beim Nicht-Wegräumen von Hundekot um "kein Kavaliersdelikt handelt". (APA)