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Wien - Die Grünen haben am Donnerstag ihre ablehnende Haltung zum OMV Verbund-Deal unterstrichen und Kritik an der SPÖ wegen deren Zustimmung zum Zusammengehen der beiden Energieunternehmen bekräftigt. Das Vorhaben des Verbund, sich verstärkt auf das Gasgeschäft zu konzentrieren sei "das Gegenteil von dem, was es aus Sicht einer Energiewende braucht", erklärt die stellvertretende Bundessprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, in einer Aussendung.

Der Verbund solle stattdessen die Verwendung erneuerbarer Energien ausbauen und dafür Partner suchen. Sich voll auf eine Energiezukunft mit Gas zu konzentrieren, "heißt die Sackgasse der fossilen Energieträger weiterzugehen".

"Scheinheilig" sei die SPÖ-Position, die ein "Zeichen in Richtung erneuerbare Energie" als Voraussetzung für eine Zustimmung bezeichne. "In Wirklichkeit arbeitet die SPÖ kräftig an der Zerstörung der Lebensgrundlage für erneuerbare Energien in Österreich, also dem Gegenteil dessen, was sie vorgibt zu tun." (APA)