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Coca-Cola baut seine Position im Mineralwassermarkt aus.

Foto: AP/Virginia Mayo
Berlin - Der US-Softdrink-Hersteller Coca-Cola baut seine Position im Mineralwassermarkt aus und kauft die traditionsreiche deutsche Mineralwasserfirma Apollinaris. Am Donnerstag sei das Geschäft besiegelt worden, teilte Coca-Cola Deutschland am Freitag in Berlin mit. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt.

Apollinaris wurde demnach 1894 als Marke eingetragen und gehört heute der Apollinaris und Schweppes GmbH. Die Firma mit Sitz in Hamburg hat 470 Mitarbeiter. Das Sprudelwasser habe einen Bekanntheitsgrad von 90 Prozent, unterstrich der Konzern.

Kartellamt muss noch zustimmen

Coca-Cola stärke damit seine Bedeutung im "stark wachsenden und strategisch bedeutenden Mineralwassersegment", erklärte der Präsident von Coca Cola Deutschland, Deryck van Rensburg. Coca Cola ist der weltgrößte Hersteller nicht-alkoholischer Getränke. Dem Geschäft muss noch das deutsche Kartellamt zustimmen.

Das operative Geschäft soll von der Tochter Coca-Cola Erfrischungsgetränke (CCE) geführt werden. Der Kauf umfasst auch das Heilwasser Heppinger. Apollinaris gehört den Angaben zufolge bisher als Teil der Orangina-Gruppe den Finanzinvestoren Lion Capital und Blackstone. (APA/AFP/dpa)