Wien - Die Strabag SE hat weitere Anteile des nach der Walther Bau-Pleite übernommenen Stuttgarter Bauunternehmens Ed. Züblin übernommen - nämlich 3,7 Prozent von kleineren Familienaktionären, wie die Strabag am Mittwoch mitteilte. Der Hauptteil der von der Familie Lenz gehaltenen Anteile bleibt freilich weiter in der Hand der Familie. Die Strabag hält damit aktuell 57,3 Prozent an Züblin.

Streit zwischen Strabag und Lenz

Wie mehrfach berichtet, tobt seit dem Einstieg der Strabag, die die Mehrheitsanteile aus der Masse von Walter Bau gekauft hat, ein heftiger Streit zwischen Strabag und Lenz. Haselsteiner hatte Züblin im Rahmen einer "industriellen Lösung" ursprünglich mit der Strabag/Köln zusammenführen wollen.

In seiner Aussendung am Mittwoch bezeichnete Haselsteiner das Verhalten des Züblin-Großaktionärs Eberhard Lenz als "unverständlich". Man habe ihn in den Aufsichtsrat geholt und einen "fairen Preis" mit Paketzuschlag geboten - alles was zurückgekommen sei, seien aber "Klagen gegen die gemeinsame Gesellschaft", beklagt sich der Strabag-Chef. (APA)