Jerusalem - Die israelische Regierung hat am Mittwochabend laut einem Medienbericht die Räumung von zwölf illegalen Siedlungen im Westjordanland beschlossen. Der israelische Regierungschef Ehud Olmert und Verteidigungsminister Amir Peretz hätten eine entsprechende Anordnung unterzeichnet, berichtete das öffentliche israelische Radio. In dem Bericht wurde nicht präzisiert, um welche Siedlungen es sich handelt und für wann ihr Abriss vorgesehen ist. Die israelische Tageszeitung "Maariv" hatte in ihrer Dienstag-Ausgabe berichtet, Olmert habe die Räumung von sechs Siedlungen beschlossen. Genannt wurden die Siedlungen Ramat Gilaad, Maale Rahawam, Giwat Haroeh, Giwat Assaf, Mizpe Lachish und Mizpe Jizhar. Offiziellen Angaben zufolge haben jüdische Siedler im Westjordanland 105 Siedlungen ohne Erlaubnis der israelischen Regierung errichtet.(APA)