Wien - Die US-Coffeeshop-Kette Starbucks baut ihr heimisches Filialnetz langsam, aber stetig aus: In der kommenden Woche wird in der Wiener Rotenturmstraße das zehnte Lokal eröffnet. Der Geschäftsführer von Starbucks-Österreich, Urs Schaub, zeigte sich im Interview mit der APA sehr zufrieden über die Geschäftsentwicklung. In Wien will Starbucks in Zukunft nicht nur auf klassische Frequenzlagen setzen, sondern auch auf die Vorstadt. "Wir möchten noch näher an die Wiener herankommen." Auch in anderen Ländern seien Cafes, in denen sich vor allem die Wohnbevölkerung der Nachbarschaft treffe, erfolgreich. Zwei Filialen wieder geschlossen Die weitere Expansion wird laut Schaub "behutsam" vorbereitet und geschehe "Standort um Standort". Zu Beginn des Engagements in Österreich habe es zu euphorische Pläne gegeben. Tatsächlich war beim Start im Jahr 2001 von 60 Coffeeshops binnen fünf Jahren die Rede gewesen. Jetzt sind es mit dem neuen Geschäft in der Rotenturmstraße vorerst zehn Lokale, neun davon befinden sich in Wien, eines am Flughafen. Zwei Starbucks-Kaffeehäuser (im 3. und 6. Bezirk) haben bereits wieder geschlossen. (APA)