Anaheim - Die Edmonton Oilers haben mit einer 2:0-Führung in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL erstmals seit 16 Jahren das Finale um den Stanley Cup in Reichweite. Im Endspiel der Western Conference feierten die Oilers am Sonntag einen 3:1-Sieg bei den Anaheim Mighty Ducks, nachdem sie schon das erste Spiel mit diesem Ergebnis gewonnen hatten.

Die Kanadier können in der "best of seven"-Serie in den kommenden beiden Heimspielen am Dienstag und Donnerstag bereits alles klar machen. Die Statistik spricht jedenfalls für den fünffachen NHL-Champion. Bisher kam Edmonton im Playoff nach einer 2:0-Führung stets weiter, die Mighty Ducks sind seit 1999 und damit in zwölf Spielen in Serie im Rexall Place ohne Sieg.

Chris Pronger (14.) besorgte die Oilers-Führung, die Jeff Friesen (27.) im Mitteldrittel zunächst ausgleichen konnte. Fernando Pisani mit seinem achten Playoff-Tor (48.) brachte die Gäste aber wieder in Führung, Michael Peca sorgte 18 Sekunden vor dem Abpfiff mit einem Treffer ins leere Tor für den Endstand. Zudem war der erst im März erworbene Torhüter Dwayne Roloson mit 33 gehaltenen Schüssen ein starker Rückhalt.(APA/dpa/Reuters)