Wien - Die Kriminaldirektion 1 in Wien sucht nach vier Männern, die seit Anfang März Überweisungsbetrügereien in großem Stil durchführen: Die Unbekannten eröffneten mittels gefälschter Reisepässe Konten bei Banken in Wien, auf die sie durch ebenfalls gefälschte Belege insgesamt 130.000 Euro überwiesen. Das gab die Polizei am Montag bekannt.

Die meisten Buchungen rückgängig gemacht

Die Unbekannten haben bisher 445 gefälschte Belege in Überweisungsboxen eingeworfen. Dazu verwendeten sie Daten tatsächlich existierender Konten, wie sie an diese gelangt hatten, ist noch Gegenstand von Ermittlungen. Da die Banken den Großteil der unrechtmäßigen Buchungen rückgängig machten, beträgt der effektiv eingetretene Schaden nach Angaben von Major Gerhard Winkler rund 12.000 Euro. Die Polizei erbittet Hinweise an die Gruppe Toth (01/31-310/333-61 DW) oder an den Journaldienst der KD 1 (31-310/33-800 DW). (APA)