Wien - Die Benachteiligung von Frauen beim Abschluss von Versicherungen wird beseitigt. Der Nationalrat hat Mittwoch Nachmittag eine entsprechende EU-Richtlinie einstimmig umgesetzt. Bisher konnten wegen möglicher Schwangerschaften höhere Prämien verlangt werden - nunmehr wird eine geschlechtsneutrale Formulierung eingeführt.

Schwangerschaft und Entbindung

Konkret heißt es im Gesetzestext, dass die Kosten und Risiken der medizinischen Betreuung und Behandlung im Zusammenhang mit der Schwangerschaft, der Entbindung und der Mutterschaft in der Krankenversicherung nicht zu unterschiedlichen Prämien oder Leistungen zwischen Frauen und Männern führen dürfen. (APA)