Rangun - Ungeachtet internationaler Proteste hat Burmas (Myanmars) Militärregierung den Hausarrest für Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi verlängert. Die Friedensnobelpreisträgerin dürfe ihr Haus ein weiteres Jahr nicht verlassen, sagte am Wochenende ein Regierungsvertreter des südostasiatischen Landes. Die EU verurteilte die Entscheidung. Suu Kyi hat mehr als zehn der vergangenen 16 Jahre im Gefängnis oder unter Hausarrest verbracht, nachdem ihre Partei 1990 die Parlamentswahlen gewonnen hatte. (Reuters, DER STANDARD, Print, 29.5.2006)