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Josef Cap sieht Wrabetz-Wahl als "Votum gegen eine regierungsabhängige Berichterstattung".

Foto: APA/Zak
SPÖ-Klubobmann Josef Cap zeigte sich erfreut über die Kür von Alexander Wrabetz zum ORF-Generaldirektor. "Wrabetz hat in den vergangenen Jahren viel für den ORF geleistet und bewiesen, dass er erfolgreich für das Unternehmen tätig sein will. Seine Wahl im Stiftungsrat bietet die Chance auf einen starken ORF, der seinem Programmauftrag gerecht wird. Die wohl größte Herausforderung Wrabetz' wird die Beendigung der Informationskrise sein", so Cap nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses in einer ersten Reaktion.

Der ORF stehe vor großen Herausforderungen in einem sich rasch wandelnden Markt. In den vergangenen Jahren seien laut Cap "parteipolitisch motivierte Maßnahmen gesetzt worden, die dem ORF in jeder Hinsicht geschadet haben". Die neue Führung stehe vor der schweren Aufgabe, die aus den sinkenden Zuseherzahlen resultierende finanzielle Situation des Unternehmens in den Griff zu bekommen.

"Votum gegen regierungsabhängige Berichterstattung"

"Ich bin davon überzeugt, dass Wrabetz das mit seiner Führungsmannschaft schaffen kann", erklärte der gf. SPÖ-Klubobmann weiter. Die Entscheidung im Stiftungsrat wertete Cap abschließend auch als "Votum gegen eine regierungsabhängige Berichterstattung". Zentral bei der Entscheidungsfindung dürfte auch gewesen sein, "dass die hervorragenden Journalistinnen und Journalisten in Hinkunft endlich wieder in Ruhe arbeiten können". (red)