Bangkok - Die thailändischen Behörden haben Einzelheiten zum Tod des Sohnes von Prinzessin Ira von Fürstenberg veröffentlicht. Demnach starb der in Bangkok inhaftierte Christoph Prinz von Hohenlohe Anfang August an einer Infektion und Komplikationen infolge seiner Diabetes-Erkrankung. Das sei das Ergebnis einer Autopsie, erklärte das Außenministerium.

Christoph von Hohenlohe war am 29. Juli wegen der Fälschung seines Visums auf dem Flughafen von Bangkok festgenommen worden. Eine Woche später erkrankte der 49-Jährige. Ein Arzt diagnostizierte einen zu hohen Blutzuckerspiegel und ordnete die Verlegung auf die Krankenstation des Gefängnisses an, wie das thailändische Außenministerium mitteilte. Als sich der Zustand des Häftlings weiter verschlechterte, wurde er ins Krankenhaus gebracht. Laut Obduktionsbericht starb er am Morgen des 8. August an Organversagen nach einer Lungenentzündung sowie einem Keton-Anstieg in Folge von Diabetes.

Ira von Fürstenberg hatte ihren Sohn noch am 4. August im Gefängnis besucht. Sie sagte italienischen Medien, er habe verzweifelt über die unmenschlichen Zustände in der Haft gewirkt, sei aber gesund gewesen. (APA/AP)