Wien - Die börsenotierte Immobiliengesellschaft Immoeast Immobilien Anlagen AG startet ihre bisher größte Investition in Polen. Das Projekt "Equator Office" in Warschau werde fast 125.000 m2 Gesamtnutzfläche umfassen, teilte das Unternehmen mit. Das Investitionsvolumen soll sich auf rund 190 Mio. Euro belaufen.

Mit 85.000 m2 entfällt der größte Teil auf Bürofläche, der Rest sind Lager, Geschäftsflächen und Tiefgaragen. Das aus vier Gebäuden bestehende Gesamtprojekt wird im Rahmen eines Joint Ventures, an dem Immoeast 51 Prozent hält, mit einem renommierten internationalen Entwickler errichtet. Der Startschuss für den ersten Bauteil erfolgt im Oktober. Der Bau erfolgt in vier Phasen, die Fertigstellung ist bis 2013 geplant.

Das als "architektonisch außergewöhnlich" bezeichnete Projekt befindet sich im Bürobezirk "Jerozolimskie Business Korridor" unweit des Stadtzentrums mit bester Verkehrs- und Infrastruktur-Anbindung.

Größtes Engagement in Polen

Equator ist das bisher größte Immoeast-Engagement in Polen. Für das Unternehmen ist es das dritte und größte Development in Warschau. Equator setze für Warschau "Maßstäbe als modernes, effizientes und auch gestalterisch bemerkenswertes Büroobjekt", meint Immoeast-Chef Karl Petrikovics. Das Unternehmen sei damit in Warschau am Weg zum führenden internationalen Investor.

Der Warschauer Büromarkt habe sich im laufenden Jahr dynamisch entwickelt. Die Vermietungsleistung ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen, auch die Mieten würden anziehen. Vergünstigungen für Neumieter - wie mietfreie Perioden oder Zuschüsse zu Übersiedlungskosten - seien spürbar reduziert worden. (APA)